Flash-Speichermedien

Flash-Speichermedien sind Speichermedien, welche Daten auf einen sogennanten Flash-Speicher (Fachbegriff: Flash-EEPROM) abspeichern. Ein Flashspeicher ist ein Speicherchip, welcher die Daten aufnimmt. Die Zugriffszeiten sind nicht besonders schnell, je nach Chip übertreffen sie aber die von Festplatten weit. USB-Speichersticks laufen meistens mit so einem Flashspeicher und auch die nun nicht mehr ganz so neuen SSDs basieren auf diesen Chips.

Ein SSD ähnelt sich einer Festplatte, ist aber kleiner und hat dank der Flash-Chips schnellere Zugriffszeiten als herkömmliche Festplatten. Allerdings liegt der Preis ziemlich weit oben und die SSDs fassen maximal 1-2 TB, diese Speichergrößen sind dann aber nahezu unbezahlbar. SSDs laufen meistens aber nicht auf ‘normalen’ Flash-Chips, sondern auf speziellen NAND-Flash-Chips, welche eine größere Speicherkapazität ermöglichen.

Auch Speicherkarten, wie zum Beispiel von Handys oder Kameras, laufen mit einem Flashspeicher. Die Speicherkarten, wie zum Beispiel die SD , sind sehr kompakt. Die kleinste ist die microSD mit 11.0 mm x 15.0 mm. Dank dieser geringen Größe finden sie überall Platz, können aber auch schlecht wiedergefunden werden. Speicherkarten sind sehr günstig und eigentlich für jeden erschwinglich.

Außer einem Flashspeicher sind in den oben gennanten Geräten auch Mikrocontroller eingebaut, welcher als Computersystem dient und den Speicherchip überwacht. Bei einem Speicherchip werden die Daten in Form von elektrischen Ladungen gespeichert. Die Datenübertragung erfolgt über das sogenannte Floating-Gate, welches mit dem Mikrocontroller verbunden ist. Vom Mikrocontroller zum Endgerät erfolgt die Übertragung meistens per USB , bei SSDs wird eine SATA-Schnittstelle verwendet, welche meistens auch bei Festplatten im Einsatz ist.